Es gibt Namen‚ Gesichter und Stimmen, die sind medial vermittelt eingeprägt, einfach weil man sie in Zeitungen, in Magazinen, im Fernsehen oder auch im Internet immer wieder sieht und hört. Ihre individuellen Eigenheiten bleiben haften und bedürfen, wenn sie sich eingeprägt haben, nur noch selten einer Wiederholung, um lebendig zu bleiben. So ein Name, ein Gesicht und eine Stimme verbinden sich mit Hans-Friedrich Genscher. Anders verhält es sich dagegen für mich mit Jacques Delors. Sein Namen haftet tiefer als sein Erscheinungsbild. Dass er eine entscheidende Persönlichkeit für die europäische Vereinigung war, wie tief er darin verstrickt, ist weniger gegenwärtig. Vermutlich weil er ein rationaler Denker, kein in Deutschland agierender Politiker war, ohne überzogene audiovisuelle Schaueffekte auftrat, anders als ein Berlusconi
Jaques Delors
Zugegeben, als ein aufmerksamer „Passiveuropäer“ – denn wie viel Einfluss habe ich als EU-Bürger denn wirklich auf die europäische Politik und welche europäische Zusammenhänge werden denn auf welchem Wege mir und uns vermittelt? - blieb mehr Neugier als Wissen, als mir die Einladung zur Verleihung des Theodor-Wanner-Preises für den Dialog der Kulturen an Delors ins Haus flatterte. Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), sein Förderverein und die Allianz Stiftungsforum Pariser Platz, luden Ende Oktober 2011 nach Berlin ein. Etwa 500 Besucher füllten den Innenraum des Allianz Forums. Darunter fand sich auch eine Persönlichkeit wie der Bundespräsident a. d. von Weizäcker. Wäre ein solcher Anlass nicht auch ein Besuch des amtierenden Bundespräsidenten Christan Wulff Wert gewesen? Der Theodor-Wanner-Preis dürfte in der Öffentlichkeit ziemlich unbekannt sein. Daher stellt sich im Vorfeld die Frage, wer Wanner denn war und wer hinter der Preisvergabe steht. Er lebte von 1875 – 1955 als erfolgreicher Unternehmer, der Wissenschaft förderte. Er ist der Gründer des Instituts für Auslandsbeziehungen (DAI, 1917), des heutigen ifa, der Süddeutsche Rundfunk AG (1924) und war Leiter des Lindenmuseum in Stuttgart. Dass er Gründer des Vorläufers der ifa ist, erklärt, warum er der Namensgeber für den Preis abgibt. In diesem Jahr wurde der Theodor-Wanner-Preis des Fördervereins für das ifa zum dritten Mal verliehen, diesmal an Delors, 2010 an Carla Del Ponte, Schweizer Bundesanwältin und 2009 an den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim. Gemäß seinen Aufgaben, wie das ifa sich selbst darstellt, engagiert es sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa gilt als die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Den Preis selbst stiftet der Förderverein für das ifa, und er ist mit 5000 € dotiert, wird in Kooperation mit der Allianz Stiftungsforum an Menschen, die durch ihr wissenschaftliches, soziales, friedenspolitisches, künstlerisches oder unternehmerisches Engagement Herausragendes für den Dialog der Kulturen geleistet haben, verliehen.
Wolfgang Ischinger
Ursula Seiler-Albring
Das Festprogramm sah Begrüßungen vor durch Wolfgang Ischinger, Generalbevollmächtigter für Regierungsbeziehungen Allianz SE und Ursula Seiler-Albring, Präsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen, die Laudatio von Genscher, ein Dank von Delors sowie ein kurzes Dankeswort von Yves Bertoncini, dem Generalsekretär von „Notre Europe“. Ein musikalisches Begleitprogramm führten die Pianistin Ulrike Haage und der Jazz-Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer aus. Das Schlusswort sprach Adam-Claus Eckart, Vorsitzender des Fördervereins für das ifa. Der Abend endete mit einem Empfang, der im Rahmen eines Buffets Raum und Zeit für Gespräche gab.
Yves Bertonicini
Aus den Begrüßungen war der Geist des Kulturaustausches, der Gesprächs- und Denkkultur, das Impulsgeben heraus zu spüren, indem beschworen wurde, wie wichtig und notwendig gerade heute neue Anstöße für den Zusammenhalt der Europäischen Gemeinschaft sind. Nichts macht es deutlicher, als die Krisengipfel um den Euro und das Ringen um Lösungen. Mit Spannung erwartete man die Laudatio von Genscher. Denn er war bei der deutschen Wiedervereinigung als amtierender Außenminister (von 1974 – 1992) unter Bundeskanzler Helmut Kohl eine zentrale Figur, als europäische Weichen gestellt wurden. Er ist Zeitzeuge mit dem Vorteil autentisch sein zu können und dem Nachteil, manches vielleicht durch eine aktionsgetönte Brille zu sehen..
Hans-Dietrich Genscher
Der große Bogen wurde gezeichnet. Ein Jahrhundert lang gab es Kriege unter den europäischen Völkern und nun seit über 60 Jahre Frieden unter dem Vereinigungsprozess. Die Gefahr eines Risses, eines Zerfalls würde heute nicht mehr vor Augen stehen, zu selbstverständlich sind Europa und seine Gemeinschaft geworden. Die Mitgliedsstaaten der EU haben ständig an Zahl zugenommen und sie wird weiter wachsen. Es läuft doch so. Aber Stillstand darf es nicht geben. Es bedarf der Weckrufe aus der sich dynamisch verändernden Welt der Gegenwart. Einkehr und Besinnung ist zu wenig. Es bedarf neuer Schritte und zukunftsgerichtete Entscheidungen. Eine "Eurosklerose", wie sie der 80er-Jahre eigen war, darf sich nicht wiederholen. Der Veränderungsdruck kommt zum einem aus dem Ende der bipolaren Welt, als Folge der schrumpfenden Dominanz der USA und der damaligen UdSSR, das Aufsteigen neuer Staaten wie China und Indien - es gilt einer multipolaren Weltordnung ins Auge zu sehen – und aus der Einsicht, dass viele Aufgaben wie Finanzordnung, Bevölkerungsverteilung, Wirtshaft und Umwelt neben vielen anderen nur gemeinsam und auf kontinentaler und globaler Ebene zu meistern sind. Genscher beschwor noch einmal den historischen Kipppunkt, als die Ereignisse in der DDR zu Entscheidungen zwangen, die letztlich in der Frage, ein Deutschland oder zwei deutsche Staaten, gipfelte. Genschers „sächsisches“ Herz und Verstand ließen nur die Lösung in Einheit zu. Delors war es, der anfragte, was geschieht mit Deutschland? Als europäischer Ratspräsident musste er Stellung beziehen, was besser für Europa ist, eine Überwindung der Spaltung in einem Land oder zwei deutsche Staaten. Delors hörte auf Genscher, analysierte die europäischen Folgen und war fortan auf der Einheitsschiene im Sinne für Europa. An zentraler Schaltstelle hatte er Einfluss auf die Meinungsbildung der Staatslenker und auch auf die Alliierten, wo vor allem England und Frankreich Skepsis besaßen, dass mit der deutschen Wiedervereinigung ein übergewichtiger Staat im Staatenverbund der Gemeinschaft mit entsprechend starkem Wirtschaftspotential entstehen würde, was das bisherige Gleichgewicht beim Bevölkerungspotential aufheben würde. Aber Europa kann sich nur gestaltend entwickeln, wenn seine Mitte politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich stabil ist. Dass es schließlich doch zu einer deutscheinheitlichen Lösung kam, lag auch an Brüssel. Es wird deutlich, dass es nicht allein Gorbatschows Wirken, die Einstellung der USA waren, dass die Wiedervereinigung erfolgen konnte, sondern auch im Kern Europas ein Mann namens Delors. So die Sicht Genschers, den eine langjährige Freundschaft mit ihm verbindet. Delors war von 1986 -1994 Präsident der Europäischen Kommission und hat ein Lebenswerk hinterlassen. Unter seiner Regie sind folgende drei weichenstellende Abkommen heraus zu stellen:
1. Schengener Abkommen (1985/1990) 2. Vertrag von Maastricht (1992) und 3. Binnenmarktregelung 1990 und Einführung des Euro 2000.
Keiner dieser drei Kernbereiche ist abschließend gelöst, so die lakonische Feststellung. Und doch war Delors mit seinem Einsatz für die Grundlagen der Vereinbarungen entscheidend an der Schaffung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion beteiligt und leistete einen herausragenden Beitrag zumals interkulturellem und völkerverbindendem Friedensprojekt Europa. Für dieses Engagement im Sinne des Dialogs wird Delors geehrt, so die Begründung seitens des ifa zur Verleihung des Preises.Sein Verdienst ist also, die drei Vertragswerke zu einem gewissen Umsetzungspunkt gebracht zu haben. Daher gilt er auch als ein „Architekt“ Europas. Klar ist ihm, besonders in der jetzigen Krise, dass noch vieles weiter zu entwickeln ist. Denn mehr Europa tut Not, die Weiterentwicklung, dass nicht die nationalen Interessen die Gemeinschaft lähmen oder gar gefährden. Die Veranstaltung gab einen Impuls, der in der Eurokrise wichtig ist und helfen soll weiter zu führen. Eine neue Eurosklerose darf es nicht geben.
Das mit 5000 Euro dotierte Preisgeld reichte Delors satzungsgemäß an eine Einrichtung seiner Wahl weiter, an die Denkfarbrik „Notre Europe“, die seit 1996 mit Sitz in Paris die öffentliche Debatte und den politischen Diskurs mit Forschungsprojekten und Veranstaltungen bereichert sowie mit politischen Analysen und Handlungsempfehlungen. "Notre Europe" trägt so zu einem Zusammenwachsen der Völker Europas bei, lautet die Begründung. Ein Fazit könnte lauten: Europa ist gemauert – ein Gemäuer mit Setzfehlern. Bei festen Stößen wackeln die Wände mächtig und die Gefahr eines Einsturzes fürchten die Pessimisten. Doch es gilt aktiv zu werden und die Mauern besser zu befestigen, wenn sie auf Dauer halten sollen. Beim Bau wurden Mängel eingemauert, die infolge staatsegoistischer Einwände nur den kleinsten Nenner zuließen. Delors als mitverantwortlicher Politiker, ließ das europäische Gemäuer erst einmal bauen, vertraute darauf, dass, wenn die Wände erst einmal stehen, sie gehalten und gefestigt werden, um Erschütterungen zu überstehen. Dank gilt dem heute 86-jährigen Delors, dass Europa einen Plan erhielt, der das Gemäuer möglich machte. Klar ist auch, dass es heute eines „Delors 2“ bedarf, zu sanieren und die Fundamente zu verbessern. Jeder Hausbesitzer weiß, dass Gemauertes der Pflege bedarf, weil sonst früher oder später der Verfall droht. Delors hat einmal gesagt: “Es bedarf verstärkter fiskalischer, wirtschaftlicher und sanktionsbewusster Kooperation. Mehr Integration, mehr gemeinsame Sicherheitspolitik, mehr Soziales, andere Institutionen, ein größeres EU-Budget, stärkeren Wettbewerb. Es ist zu hoffen, dass die Reden der Preisverleihung der Öffentlichkeit alsbald zugänglich gemacht werden.
Der grüne Schatz Hannovers - Mit mehr Wissen Entwicklung gestalten)
"Wie wir Gärten verstehen, hängt davon ab, wo wir stehen, wenn wir sie betrachten."
Hannover, das mit dem Gartenensemble in Herrenhausen ein Schmuckstück als Mitgift besitzt, trägt es zeitweilig, ohne in der Vergangenheit seinen Glanz allzu sehr heraus zu stellen. Dass dieses Schmuckstück des weiteren Aufpolierens bedarf, ist von Seiten der „Gartenwissenschaft“ keine Frage. Sie verschreibt sich als traditionsbewusster „ Juwelier“ der Aufgabe, das Schmuckstück weiter in Wert zu setzen. 2002 wurde in Hannover das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) durch Beschluss des Senats als fachübergreifende Einrichtung der Universität Hannover ins Leben gerufen. Neu war dabei die Einbeziehung der modernen, experimentellen Landschaftsarchitektur als Forschungsfeld. Das CGL kann auf eine Jahrzehnte lange Tradition in Forschung und Lehre in der Umgebung der Herrenhäuser Gärten zurück blicken, auf die Gründung 1949 der Hochschule für Gartenbau und Landeskultur, die später in die TU Hannover eingegliedert wurde. Der wechselseitige Bezug zwischen Fachbereichen und dem Standort Herrenhausen ist traditionell gewachsen, wie bereits vor der Gründung durch die JADEGA 1933, dann mit der Bundesgartenschau 1951 und mit der Neugestaltung im Rahmen der EXPO 2000, Hannover als“ Stadt der Gärten“ (Kaspar Klaffke). 2010 hatte das CGL eine wissenschaftliche Evaluation erfahren und konnte als einer der 5 herausragenden Forschungszentren der Leibniz Universität bestehen und gilt heute als das einzige Zentrum seiner Art für Gartenkunst und –kultur europaweit.
Erfolg zieht weitere Aufgaben und Mittel an. So fand das CGL die Förderung und Unterstützung von der Öffentlichen Hand, von Stiftungen, Vereinen und Privaten. Dies spiegelt auch die jüngste Tagung „Herrenhausen im internationalen Vergleich – Eine kritische Betrachtung“ am 3. Und 4. Mai 2011 in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten wider, die insbesondere von der Volkswagenstiftung gefördert wurde. Die diesjährige Tagung setzte ein Thema der „ersten Stunde“, „Internationaler Workshop Zentrum für Garten und Landschaftsarchitektur“ aus dem Jahr 2001 fort.
Für das „Juwel“ Gartenensemble Herrenhausen kann es nun viel bedeuten, dass mit dem CGL ein wissenschaftlich schlagkräftiger „Gartenjuwelier“ aktiv ist und darüber hinaus, ein Sponsor den Juwel zu schätzen weiß (VW-Stiftung). Dies ist weniger ein Glücksfall, als eine Konsequenz des Besinnens auf einen vorhandenen Schatz.
So wie das Gartenensemble eine Entstehungsgeschichte, eine Einordnung in Zeit und Raum, eine Kontinuität besitzt, an die anzuknüpfen ist, verlangt es zugleich nach Weiterbestehen und Entwicklung. So kann sich damit eine lebendige Wissenschaft mit Rückblick, Zeit- und Entwicklungsgeschichte und Zukunftsgedanken und Erwartungen verbinden. Um mit der Zukunft zu beginnen, erhält der Garten durch einen Schlossneubau einen neuen Impuls, dessen als Räumlichkeiten mit kulturellen Veranstaltungen zu einer Aufwertung und erweiterten Rezeption der Gartenanlagen beitragen wird. Es versteht sich von selbst, dass man sich dort auch mit dem „Juwel“ vor der Haustür, dem Gartenensemble, befassen und selbstverständlich auch ein Belebung bewirken will, indem er sich im Bewusstsein der Hannoveraner, der Regionsbewohner und der Besucher von außerhalb stärker einnisten wird.
Wenn der Blick im Rahmen der Veranstaltung auf die Zukunft des Gartenensembles gerichtet wurde, so unter anderem vielfach auch kritisch. Zum einen, weil in Vergangenheit nicht immer konsequent am Ensembleobjekt gearbeitet wurde, um ihm die Aufmerksamkeit auch außerhalb Hannovers zu geben, die diese Anlage verdient und zum anderen, weil es einer Weiterentwicklung bedarf.
Ein Zusammenlegen von Tagungsort (diesmal noch in der Orangerie Herrenhausen) und Gartenanlage hat als Treffpunkt eine Identität stiftende Verbindung und auch eine Signalwirkung, die über die Fachwelt hinausreicht.
Zur Tagung waren etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen und erlebten ein zweitätiges Programm von rund 25 Vorträgen und Statements.
Hier ist nicht der Raum, einen vollständigen Überblick zu den Inhalten und Referaten zu geben – dies wird im Rahmen einer Veröffentlichung erfolgen. Vielmehr greife ich einige zugegebenermaßen subjektiven Aspekte der Tagung heraus
1. Zur Rezeption einer Gartenanlage 2. Zu Aspekten der Beförderung des Gartenensembles.
1. Zur Rezeption
Die Wahrnehmung und Akzeptanz der Gärten muss, will sie ganzheitlich gesehen werden, im Kontext mit dem gesamten Gartenensemble bewusst sein. Sie besitzt derzeit eine “Zweiklassenstruktur“. „Erstklassig“ sind die gegen Eintrittsgeld zu betretenden Gärten (Großer Garten und Berggarten) und „zweitklassig“ die übrigen im weiteren Sinne öffentlich zugänglichen Anlagen. Diese Klassenteilung bringt es mit sich, dass ein Teil der Gärten, eben die Erstklassischen, für die Profilbildung Hannovers moderiert und die anderen „unterbelichtet“ sind und damit die eigentliche Vielfalt der Gartenräume unterschlagen bzw. nicht zusammen gehörend gesehen werden. Für die erstklassischen Räume wurden und werden Alleinstellungsmerkmale gesucht und erarbeitet. Etwa durch Künstlerauftritte im Garten, den Neubau des Schlosses mit seiner Tagungsfunktion, die wissenschaftliche Vermarktung durch den historischen Bezug Barockvorbild und Leibniz als Gartennutzer.
Ein zweiter Aspekt der angesprochene Klassenstruktur bestärkt zum einen und öffnet zum anderen das Betrachtungsfeld, indem auf die familiären Strukturen der Kurfürstenfamilie und ihre Beziehung zu den Gärten in Charlottenburg und Potsdam verwiesen wird, wie auch auf die holländischen Einflüsse auf die Gartenelemente, wie z. B .die Grachten und Querachsen der Anlage.
Als dritten Aspekt stellten einige Referenten den Bezug zu Kultur und Geistesgeschichte im Hinblick auf den Universalgelehrten Wilhelm Gottfried Leibniz her, der häufig im Gespräch mit Kurfürstin Sophie im Garten flanierte und sinnierte und dort einen Ort der Inspiration, der Reflexion und der Stille fand und eine „Gartenernte“ einfuhr, wie etwa die Idee der Monadenlehre.
Außerdem offenbart sich in der Konstruktion der Großen Fontaine seine Ingenieursleistung.
Einen weiteren Aspekt stellte auch die Frage, wie spiegelt sich die Gartenanlagen in schriftlichen und bildnerischen Zeugnissen der jeweiligen Zeit wieder. Etwa der Garten als Ort des höfischen Lebens oder heute als Bürgergarten. Hier gibt es noch vieles aufzuarbeiten. Dazu gehört auch das Potential der Gartenbibliothek.
2. Zur Beförderung
Die oben benannten Aspekte zeigen, wo vertieft und weiter entwickelt werden kann. Zum Kontextdenken gehört etwa die Einbeziehung der Lindenallee, die des Wilhelm Busch Museums für Karikatur & Zeichenkunst und die der Universität (noch als Schloss gebaut mit den zugehörenden Grünanlagen). Mit einer Zusammenschau fiele es auch leichter einzusehen, warum die Durchschneidungsinfrastruktur einer anderen Lösung bedarf. Diese Sicht geht eben über das Ensemble Berggarten, Englischer Garten und Herrenhäuser Garten hinaus und wäre stärker kognitiv in den Köpfe zu verankern. Es gilt ein mittelfristiges Konzept dafür zu erarbeiten, zumal mit dem Neubau des Schlosses weitere Impulse gesetzt werden, wo sich Kunst, Kultur, Unterhaltung, Wissenschaft und Bildung verquicken, einen zusätzlichen Magnet schaffen, der Menschen anziehen wird. Dazu gehört auch das Nutzen der ansässigen Kompetenz von Wissen, insbesondere sich auch dem Aspekt des Spannungsfeldes Natur und Gesellschaft anzunehmen.
Letztlich bedarf es einer besseren Marketingstrategie, die weniger auf die Gemeinsamkeiten mit verwandten Einrichtungen ausgerichtet ist, sondern auf das Besondere, auf Alleinstellungsmerkmale, wie etwa das Gartentheater, das wieder in seiner ursprüngliche „Gestalt“ gesehen werden könnte, wie in einem Gutachten heraus gestellt wurde. Gleichermaßen wurde darauf hingewiesen, dass die unterschiedlichen Bedeutungsebenen der Gartenanlage – die kulturhistorische, städtische, regionale, europäische und globale (z.B. könnte dabei auch der Hannover Garten in der Partnerstadt Hiroshima mit ins Blickfeld gezogen werden). Ebenso gilt es den historischen und philosophischen Bezug zur Kultur- und Naturvermittlung fruchtbar zu machen. Ein konkreter Vorschlag wäre z. B. regelmäßig einen „Gartenschreibe“ einzuladen und zu sponsern und entsprechende Stipendien für wissenschaftliche Arbeiten mit Herrenhausenbezug, vielleicht alle auch einen Gartenpreis Herrenhausen in Abständen zu vergeben.
Schlussbemerkung
Über die verbindenden Elemente des Gartenensembles ist ebenso, wie über die zerschneidende Verkehrsinfrastruktur nachzudenken, wie auch der Eigenwert der Anlagen einschließlich des Prinzen- und Schlossgartens ein deutliches Profil bedürfen und verstärkt in die Köpfe zu transportieren ist. Geeignete Strategien nicht nur zu erarbeiten, sondern letztendlich umzusetzen, die unterschiedlicher Zuständigkeiten zu koordinieren. Möglicherweise muss über die Organisationstruktur für diese Aufgabe im Zusammenwirken zwischen Eigentümern, Stadt und Region neu nachgedacht werden. Was der Kurfürstenfamilie als Statussymbol recht war, könnte und sollte der Gegenwartsgesellschaft, als Erben der Anlagen, billig sein. Schlagwortartig ausgedrückt, ist das eingangs erwähnte Juwel ein „Hot Spot“ für Wissensschaft, Vision und Verständigung. Es soll sich Freude darin ausbreiten und Dünger fürs Hirn gestreut werden zum Gewinn für den Standort Hannover. Mit dem Neubau des Schlosses sollte Innovation, „erschlossene“ Erinnerungskultur, Imagination und Imagegewinn möglich sein und als Gunst der Stunde genutzt werden.
Stadtleben wird von sich wiederholenden Ereignissen geprägt, fast wie von Jahreszeiten. Für Hannover ist das mit dem Begriff Messe umrissen. In einer Glosse der örtlichen Presse, stoße ich auf den Begriff „Cebiteritis“ – gemeint ist die Veränderung in der Wahrnehmung der Stadt und das Fieber während der Computermesse, der Cebit, die dieses Jahr auf ihre 25. Wiederholung, seit der Abspaltung von der Industriemesse, zurück blicken kann. Das Leitmotiv „Cebit - Herz der digitalen Welt“ macht deutlich, dass es nicht auf die zurückliegenden Herzschläge ankommt, sondern auf das ständig pochende Herz, das den Kreislauf zirkulieren lässt, Leben und Zukunft erst möglich macht. Die Cebit will auf neue Wege führen oder gar verführen, die Vielfalt transparent machen. Dieses Jahr stützt sich ihr Markt auf 4 Säulen: Geschäfte, Forschung, Öffentliche Verwaltung und Privates. Gastland auf der Cebit war diesmal die Türkei. „Hosgeldiniz“ (Willkommen) hieß es demzufolge auf Transparenten in der Stadt. Zur Eröffnung war Recep Erdogan, der Ministerpräsident der Türkei, angereist und wurde in seiner Rede vor 2000 Gästen auch politisch. Es gab ein Wortgeplänkel zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Erdogan. Er kritisierte, dass türkische Geschäftsleute einen „Pass, dick wie ein Buch“ herum schleppen müssen – eine Anspielung auf den Prinzipien und die Formalitäten bei der Einreise für türkische Geschäftsleute nach Deutschland. Die Kanzlerin konterte: Wenn das Buch zu dick werde, könne man die Daten auf einen Chip speichern und war damit beim Messethema. Über diese Probleme sei sicher noch zu reden, setzte die Kanzlerin aber ausgleichend hinzu. Zu “Gast” war auch der “vierjährige“ Supercomputer Watson (Cloud-Frame) nach 100 Jahre IBM. In einer US-Quizsendung trat er gegen zwei erfahrene menschliche Kandidaten als Sieger hervor gegangen. Er versteht Fragen, ohne dass diese vorprogrammiert sind und gibt richtige Antwort darauf. Wer z.B. ist d‘Artagnan? Er antwortet: ein Musketier im Roman von Dumas. Sein „Supergehirn“ tritt in Konkurrenz zum menschlichen oder positiv gesehen, kann seine künstliche Intelligenz die natürliche ergänzen z.B. im Bereich der Medizin, der Rechtsprechung oder in anderen Fachbereichen.. Einige Beobachtungen beim Besuch der Cebit 2011 Tritt man in die Welt der Innovationen im Bereich der Kommunikation, der Erfassung von Massendaten, der Analyseinstrumente, kurz gesagt in den wissenschaftlichen, technischen Fortschritt, die Kommunikationstechnik lernt man Staunen. Wer Informationsverarbeitung anwendungsbezogen auf dem neuesten Entwicklungsstand nutzen kann, wird einen Vorsprung gegenüber denen, die diesen Stand gewinnen. Einige Trends dazu seien hier herausgegriffen:
- das „Cloud-Computing“ oder „Work and Life with the Cloud“ Von sich reden macht die Wolke (das Cloud-Computing), die schon seit einiger Zeit am Horizont aufsteigt und in ihr Zukunft beschworen wird. Ein „Zweikampf“ zwischen zentralisierten oder doch eher dezentralisierten Software-Instrumenten ist aufgebrochen. In den Anfängen der Hardwareentwicklung von Computern gab es auch die Auffassung, dass massenhaft Vieles in einem Computer zu zentralisieren ist und dezentralisierte Computerstandorte nicht zukunftsfähig sein werden, weil man zu diesem Zeitpunkt sich die ungeheure Leistungssteigerung durch die Miniatisierung nicht vorstellen konnte. Wie wir wissen, hat sich bei der Hardware PC in Verbindung mit dem Internet als dezentrales System durchgesetzt. Dies besagt aber nicht, dass Großeinheiten für bestimmet Anwendungsbereiche t auch ihren Sinn haben. Es ist zu vermuten, dass es auch bei der Software beide Lösungen geben wird, nämlich die Leistung von Software aus der „Cloud“ zu mieten oder sie selbst für die eigenen Rechner einzukaufen, also die Leistung von extern betriebener Software zu nutzen oder sie selbst erworben zu haben und zu besitzen. Ohne Zweifel liegt in einer zentralen zusammen abgegebenen Software-Verwaltung auf einen „digitalen Desktop“ ein Mehrnutzen vor (SaaS – Software as a Service), der sich neben dem abgestimmten Zusammenspiel (Synergieeffekte) auf Verantwortung der Aktualisierung, der Wartung und der Sicherheitsstandards erstreckt. Dies kann das eigene Computing entlasten, wenn man diese Qualitäten und Funktionen bedarfsgenau nach Aufgabe und Zeit zu nutzen weiß. Spannend wird es, zu verfolgen was auf dem Markt geschieht bzw. ob ein genügend großer Markt vorhanden ist. Microsoft u.a. erwarten dies.
- die „Kompaktate“ „Kompaktate“ – d.h. Geräte, wie man es bei den Smartphone, i-Phone bereits kennt, finden sich immer mehr, wo zahlreiche Anwendungen in einem Gerät konzentriert werden. Dies reicht von der Schreibtischlampe i-Pot-Station, Lautsprecher und Ladestation bis hin zu Flachrechnern als Touch-Screen-Computer (Touch-Panel) mit Prozessor, Betriebssystem, speicher, Grafikkarte, Lautsprecher, Webcam, Kartenleser, USB, Wirelesss LAN, Bluetooth, LAN, Buchsen für externen Geräte, Headphone, eSATA und AC-Adapter und macht deutlich, dass in den Anwendungen für „Kompaktate“ Zukunft liegt. Die „Kunst“ wird es sein, die bedarfsgerechte Kombination von Möglichkeiten so zusammen zu packen, dass sie sich auf dem Markt durchsetzen, sei es, als reduzierte Geräte wie e-Book oder Tablet oder auch höchst komplexe, wie das i-Phone oder Smart-phone. Eine besondere Rolle spielt dabei auch die „Touchscrean-Technik“, die die Bedienung der Geräte einfach und schnell macht.
- 3-D-Welt Mit dem Kinofilm „Atavtar“, der mit Hilfe der 3-D Brille mit Tiefenoptik das räumliche Sehen über 2 getrennte, leicht unterschiedlich verschobene Bilder, räumlich erleben lässt, kommt 3-D stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft und ist bereits dabei mobil zu werden. Die andere Software, ohne Brille räumlich zu sehen, kommt bereits auf dem Smartphone, Laptop und im Bereich der Navigation an. Diese Technik basiert auf dem Prinzip stereoskopischer Bildpaare, die gleichzeitig auf der Bildschirmoberfläche erscheinen und Lichtstrahlen mit Hilfe kleiner Linsen auf der Bildschirmoberfläche sichtbar gemacht werden und deren Licht in zwei verschiedenen Richtungen gelenkt werden. So wird jedem Auge ein unterschiedliches Bild gezeigt, wodurch der räumliche Seheffekt eintritt. Das 3-D-Sehens wird auch für den Fernseher und den hochauflösenden Großbildschirm tauglich gemacht und gilt als nächster Schritt. Ein andere technischer Weg geht in Richtung Holografie.
- die Hochleistungsnetze Die 3-D-Technik, erst recht die Videowelt, Web- oder Videokonferenzen, auch die Notwenigkeit eines 24-Stunden- Onlinebetriebes hat einen enormen Bedarf an „Datenfluss“ und benötigt hierfür einen hohen Leistungstandard, sprich Bandbreiten- und Glasfasernetzwerke für schnellste und massenhaften Datendurchsatz, insbesondere wenn die Anwendungen weiter wachsen sollen. Der Anteil an Bildern in der Kommunikation nimmt weiter zu und aus Datenfliessicht werden Daten der “Spreche“ unbedeutender. Unternehmen sind dabei die Hochleistungsnetze in Deutschland zu installieren. Maßgebend sind dabei: Glasfaser, Kael, Mobilfunk und Satellit. Mindestens 10 bis zu 50 Mbit/s soll als Zugriff einmal gewährleistet sein. In Großstädten wie z.B. Hannover sind sie bereits vorhaden bzw. werden ergänzend ausgebaut. Die Frage steht im Raum, inwieweit und wann Deutschland flächendeckend versorgt ist und die Mängel in großstadtfernen Räumen ausgeglichen werden? Kabel verlegen ist zeitraubend und kostenintensiv und bedarf einer gewissen Wirtschaftlichkeit. Ziel ist eine flächendeckende Grundversorgung von mindestens 1 Mbit/s zur Verfügung zu stellen. Es steht die Frage im Raum, ob Teilräume nicht auch durch Funknetze abgedeckt werden können. Eine Zweiklassengesellschaft bzw. zweitklassige Räume gilt es zu verhindern.
- Freizeit- und Wellnesswelt Eine andere komplexe Anwendung der Datentechnik findet sich in der stark ausgeprägten virtuellen Welt - sei es am Steuer eines Rennwagens der über eine virtuelle Fahrbahn gefahren wird, die als Schirmbild vor dem Lenkrad sichtbar ist, seien es sportliche Aktivitäten in der Halle „Health & Sports“ wie z.B. beim virtuellen Tischtennis, Bowling, Golfen oder Schiabfahrten, beim Tanzen oder bei der Gymnastik, gewissermaßen ein Profi-e-Sport, wo mit Hilfe von Geräten Konzentration, Ausdauer, Reflexe und Reaktionsvermögen trainiert werden können.
Besondere Aufmerksamkeit, vor allen bei den Jugendlichen, fanden Spiele wie Quake Live oder Counterstrike. Während der Intel Extreme Masters Computerspielmeisterschaft, wo immerhin eine Gewinnsumme von 130.000 US-Dollar ausgelobt war, gab es bis zu 2000 Zuschauer, die den Wettkampf life und über Bildschirmübertragung erlebten.
Fazit Hinter all den Entwicklungen steht die Frage, was wird alle möglich sein? Was davon braucht die Gesellschaft? Was setzt sich durch? Die Entwicklung wird ihren Weg gehen – praktische, lebenserleichternde und zusätzliche Anwendungen durchsetzen und auf den Markt bringen, sofern er die Produkte in ausreichenden Absatzahlen aufnimmt. Ohne Zweifel werden sich neue Spielräume entwickeln, die die Welt an der Basis der Kommunikation und ihren Möglichkeiten verändert, in Notfällen, bei der Kontrolle, in der Freizeit und beim Vergnügen, wir unsere Möglichkeiten durch externe Fähigkeiten, Sprache und Gehirne überdimensioniert erweitern können. Viele mag das erschrecken, andere begeistern, wieder andere zu Herrschern über Geräte, mit ihnen zu Macht über Geräte und Menschen verführen. Neue Wege des Betrugs und Diebstahls werden gesucht, geistiges Eigentum wird nicht mehr exklusiv sein , das „Plagiat“ bekommt eine neu Wertigkeit, einer Abwertung, einen sozialen Gemeinschaftsbezug. Denn der Vorsprung durch Wissensmacht hat eine kurze Halbwertzeit, man ist schnell gezwungen, zu teilen, zu teamen und zu kooperieren. Die Welt wird offener und vieles ubiquitärer. Die Insel der Seligen, die über Dinge nur für sich allein verfügen, liegt weiter denn je entfernt. Der Hoffnung einer aufrecht zu erhaltenden Robinsonade leise verblasst. Letztlich ändern sich Spielregeln fü die Kommunikation, das Wissen. Es bildet sich eine Gesellschaft, in der Wissen Baustoff, Macht, Herrschaft und zugleich auch die Gegenkräfte immanent sind, auch die Potenz des Missbrauchs deutlich gewachsen ist. Wir sind dabei, eine neue Wirtschaftsweise auszubauen, die der Informationswirtschaft zwischen Wikipedia und Schreibtischplatz oder Mobilgerät und Watson oder Interna und Wikileaks begründet und darüber hinaus noch in der Kommunikation von Geräten miteinander neue Stufen erreicht. Das Wissen der Welt findet immer mehr Wege sich zu verbreiten. Das ist spannend zu erleben. Denn letztlich ist es ein sozialer Prozess, der die Lebensweise – tiefgreifender, als wir es bisher erfassenden – verändern wird. Das Kommunikationsbedürfnis des Einzelnen und der Gesellschaft wird neben Brezel, Bratwurst und Bier am Stammtisch, auch durch mobilen WLAN, Wissen und Web-Verbundenheit sich immer mehr wandeln. Die Kommunikationstechnik bietet Werkzeuge und Plattformen zur Distanzüberwindung, verbunden mit On-line-Zugang zu Nachprüfungen, Steuerungen, Updates, Fortschritte und Innovationen, zum Wissenserwerb, einem“ totalen“ E-Zugriff. Dabei wird das Bild, vor allem auch das bewegte und mit akustischen Ton- und Sprachbegleitung und durch die Qualtäten der hochauflösenden Großbildschirme und 3-D-Technik in seiner Bedeutung zunehmen, in seiner Manipulierbarkeit auch leider Gefahren bei der Meinungsbildung herauf beschwören. Der Schritt von der unvoreingenommen digitalisierten Welt zur analysierten Welt wird eine Herausforderung und ein gesellschaftlicher Lernprozess werden müssen – und nicht nur lokal, sondern zugleich global. Zugang zu haben, über digitale Informationen verfügen zu können und sie rational nutzen zu können - rechtlicher, machtmäßiger, materieller und auch bildungsmäßiger Art - sie als Tatwerkzeuge zu nutzen oder sich zum Zeitverspielen zu verwenden wird die Gesellschaft spalten in Beherrscher und Beherrschte, in aktive Könner und passive Touchscreanstreifer. Und diese Neuordnung der Gesellschaft vollzieht sich vor unseren Augen. Die zahlreichen in die Cebit eingebauten Fachkongresse und Foren, die Kontaktmöglichkeiten lockten 4200 Firmen aus 70 Ländern der Welt nach Hannover, sowie 334.000 Besucher innerhalb 5 Tagen. Der globale Aspekt wird auch darin sichtbar, indem die Cebit künftig mit der Computex in Taiwan zusammenarbeiten wird.